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Rückblick Saison 2006/2007

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Mit dem klaren 7:0 Sieg gegen die SG Staufenberg ging eine doch sehr bewegende Saison für die Spielgemeinschaft Niedernjesa/Reiffenhausen zu Ende. Mit hohen eigenen Ansprüchen und ungeheurem Ehrgeiz in die zweite gemeinsame Spielzeit gestartet, musste die SG doch gerade in der Hinserie einige Rückschläge, wie z.B. beim Tiefpunkt, der Niederlage in Sichelnstein, oder beim Katastrophenkick im Heimspiel gegen die SG Werratal, hinnehmen. Zudem hatte die Mannschaft einige schwerwiegende Ausfälle zu verkraften. Frank Bermond stand lange Zeit nicht zur Verfügung und Willi Herborg musste seine aktive Laufbahn aufgrund anhaltender Knieprobleme sogar ganz beenden. Wir hätten ihm mit Sicherheit alle einen schöneren Abschied gewünscht, leider war es ihm nicht vergönnt. Willi zog sich aber nicht zurück, sondern war für den Rest der Spielzeit immer als Betreuer und gemeinsam mit Frank als Teamchef für die Mannschaft da. Das war wahrscheinlich der entscheidende Faktor, der dieses Team ausgezeichnet hat: Der unbedingte Zusammenhalt! Auch wenn es spielerisch nicht immer einhundertprozentig lief, hat nahezu jeder Spieler zu dieser Mannschaft gestanden und sich für sie eingesetzt. Vom Potenzial war die Mannschaft ganz vorne mit dabei. Als größtes Problem stellte sich leider die eigene Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor heraus. Auch wenn das angesichts des statistisch besten Sturms der Staffel mit 93 Treffern in 16 Spielen etwas merkwürdig klingen mag, waren es doch zu häufig vergebene Torchancen, die mögliche Siege oder bessere Ergebnisse verhinderten. Symptomatisch dafür war das Rückspiel in Benterode, wo man den feststehenden Aufsteiger über das gesamte Spiel dominierte. Leider fehlten die Tore, um den Tabellenführer in die Knie zu zwingen. So stand man nach 90 Minuten mit leeren Händen da. Daher scheint der dritte Platz am Saisonende doch etwas enttäuschend, weil man mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vorm Tor im Titelkampf mehr Druck auf Benterode hätte ausüben und ein besseres Endergebnis hätte erreichen können. Der guten Stimmung innerhalb der Mannschaft hat das nie einen Abbruch getan. Spieler und Betreuer bilden ein Team. Es passt einfach zwischen den Menschen, auch wenn zum Teil ein Altersunterschied von mehr als 25 Jahren herrscht. Ich hoffe, dass diese Mannschaft auch im kommenden Jahr eine Einheit bilden, den Spaß am Fußballspielen beibehalten und in ihrer Staffel eine entscheidende Rolle im Kampf um den ersten Tabellenplatz spielen wird.

Marcel Matthies

   
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